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Praxis für Physiotherapie

In unserer Praxis für Physiotherapie behandeln wir Patienten mit Erkrankungen und Einschränkungen am Bewegungsapparat oder bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Sie erwartet ein professionelles und engagiertes Therapeutenteam, welches Sie ganz individuell nach Ihren Bedürfnissen behandelt.

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Tel.: 05251 872 16 0

E-Mail: info@zar-paderborn.de

Öffnungszeiten

Mo. - Do. 07:30- 19:30 Uhr
Fr. 07:30- 16:30 Uhr

Termine nur nach Absprache

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Unsere Behandlungsschwerpunkte

  • Linderung von akuten oder chronischen Schmerzen des Bewegungssystems (z. B. Rückenschmerzen, Wirbelsäulensyndromen und Bandscheibenvorfällen)

  • Therapie nach Operationen, Verletzungen oder Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates

  • Therapie von funktionellen Störungen, etwa bei Gelenk- oder Bandverletzungen, nach Gelenkersatzoperationen, Frakturen

  • Therapie bei neurologischen Krankheitsbildern und Störungen des zentralen Nervensystems (z. B. nach Schlaganfall, bei Multiple Sklerose, Parkinson, Hirntrauma, Querschnittssyndrome)

Unsere Behandlungsformen (Übersicht)

  • Physiotherapeutische Einzeltherapien: z. B. Krankengymnastik, Manuelle Therapie, Krankengymnastik auf neurophysiologischer Basis etc.

  • Krankengymnastik am Gerät (KGG)

  • Bewegungsbad

  • Atemtherapie

  • Sportphysiotherapie

  • Massagen

  • Lymphdrainage

  • Kälteanwendungen, Rotlicht, Fango und Elektrotherapie


Unsere Behandlungsformen im Detail

Manuelle Therapie /CMD

In der Manuellen Therapie (MT) werden Funktionsstörungen des gesamten Bewegungsapparates behandelt. Ziel ist es dabei die physiologische Beweglichkeit einzelner oder mehrerer Gelenke wieder herzustellen. Durch eine eingehende Befundung ermittelt der Therapeut die Ursache der Beschwerden. In Frage kommen hier vor allem Gelenke, Muskeln, Sehnen, Bänder, Nerven und Faszien. Die Therapie erfolgt durch gezielte Handgriffe und Techniken, welche die Funktionseinschränkungen beseitigen. Um eine dauerhafte Beschwerdefreiheit zu erreichen, wird der Patient im Anschluss in seiner Haltung und Bewegung geschult, damit auch in Zukunft ein korrektes Zusammenspiel der gelenkbildenden Strukturen gewährleistet werden kann.
Ein häufig auftretendes Beschwerdebild, welches mit Manueller Therapie behandelt werden kann, ist die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD). Chronische Störungen in dem Zusammenspiel zwischen Ober- und Unterkiefer führen langfristig zur Überbelastung von Kiefermuskeln und Gelenken. Manualtherapeutische Grifftechniken zielen darauf ab die Verspannungen im Muskelgewebe zu lösen und die Mobilität der Kiefergelenke sowie Halswirbel wieder herzustellen. Ihr Zahnarzt kann ihnen für diese Diagnose ein Rezept, für Krankengymnastik ausstellen.

ZNS

Sie haben eine Heilmittelverordnung für Krankengymnastik Zentrales Nervensystem, kurz KG ZNS? Bei uns werden sie von qualifizierten Therapeuten mit speziellen, neurologischen Methoden wie die Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF) und Konzepte wie dem Bobath-Konzept gezielt behandelt.

Was bedeutet eigentlich PNF?
Mit dieser Therapiemethode sollen durch neuromuskuläre Stimulation, also dem Zusammenspiel zwischen Nerven und Muskeln natürliche, physiologische Bewegungen angebahnt, gefördert und erleichtert werden.

Wer oder was ist Bobath?
Das Bobath-Konzept wurde nach dem Ehepaar Karel & Berta Bobath benannt. Es ist ein weltweit verbreitetes bewegungstherapeutisches Behandlungskonzept. Ziel dieses Konzeptes ist es in erster Linie, dem Patienten die Bewältigung des Alltags zu erleichtern. Die Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit sollen erhöht und Folgeschäden wie zum Beispiel Bewegungseinschränkungen, Gangstörungen aber auch Spastizität oder Schmerzen sollen möglichst vermieden werden.

Manuelle Lymphdrainage

Der menschliche Körper verfügt neben dem venösen- und arteriellen System auch ein Lymphgefäßsystem. Dieses Lymphgefäßsystem transportiert überschüssige Flüssigkeit aus den Geweben des Körpers. Ist z. B. nach einer Operation das Lymphgefäßsystem nicht mehr ausreichend intakt kann es die entstehenden Flüssigkeiten nicht mehr ausreichend abtransportieren. In den Gefäßwänden des Lymphgefäßsystems befinden sich kleine Muskeln, die durch Kontraktion die lymphpflichtigen Lasten abtransportieren. Die Manuelle Lymphdrainage unterstützt durch gezielte Techniken den Abtransport der überschüssigen Flüssigkeiten da sie die Wandmuskulatur verstärkt zur Kontraktion anregt.

Krankengymnastik am Gerät

Die gerätegestützte Krankengymnastik dient allen, die mit Hilfe eines für sie abgestimmten Trainingsplans zur Unterstützung ihrer muskuloskeletalen Gesundheit beitragen wollen. Das Training wird in einer Gruppe von max. drei Personen durchgeführt. Während des 60- minütigen Trainings steht ein Physiotherapeut mit gesonderter Ausbildung für die genaue und funktionelle Durchführung der Übungen zur Seite.

Massage

Jeder kennt die wohltuende Wirkung einer Massage. Durch sie werden die Durchblutung gesteigert, das Immunsystem gestärkt und Gewebsverklebungen gelöst. In der Regel wird die klassische Massage unterstützend zu anderen Therapien, wie Manuelle Therapie (MT) oder Krankengymnastik (KG) eingesetzt, sie kann jedoch auch einzeln verordnet werden. Zudem besteht die Möglichkeit die Massage mit einer Wärmeanwendung, als unterstützende Maßnahme, zu kombinieren.

Elektrotherapie

Als Elektrotherapie bezeichnet man die therapeutische Anwendung von elektrischem Strom, der durch Elektroden auf der Haut appliziert wird. Sie gehört zu den Physikalischen Therapien und wird unter anderem eingesetzt um Muskulatur zu lockern, die Durchblutung zu steigern, Schmerzen zu reduzieren und die Heilung anzuregen.

Diese Form der Therapie kann bei Beschwerden vom Arzt verordnet werden und begleitend bei der Behandlung anderer Maßnahmen wie Krankengymnastik dafür sorgen den Zustand zu verbessern oder ihn zu unterstützen.
Eine andere Form der Elektrotherapie ist der Ultraschall. Über Schallwellen wird Wärme erzeugt, diese wirkt Schmerz lindernd und kann sich positiv bei rheumatischen Erkrankungen sowie bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiß auswirken.

Atemtherapie

Wussten Sie, dass man entweder in den Bauch oder in den Brustkorb atmen kann? Die Atemtherapie ist ein Teilgebiet der Physiotherapie und hier erlernen Sie, unter anderem, genau diesen Unterschied bewusst wahrzunehmen.
Die Atemtherapie dient aber nicht nur zur Schulung der Körperwahrnehmung oder der Entspannung, sie kann Ihnen auch bei bekannten Atemwegserkrankungen, wie z. B. Asthma bronchiale, oder einer Lungenentzündung helfen. Hier werden sie Atemerleichternde Stellungen kennenlernen, oder Atemtechniken zur Belüftung und Durchblutung der verschiedenen Bereiche einer Lunge durchführen, um Ihre Lebensqualität wieder zu steigern.

Beckenbodengymnastik

Der Beckenboden ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Körpers, der aus drei verschiedenen Muskelschichten besteht. Egal ob Frau oder Mann, jeder hat ihn und auch jeder kann und sollte den Beckenboden durch einfache Übungen, auch in Kombination mit der Atmung, trainieren. Der Beckenboden ist im Übertragenen Sinne der Boden unseres Körpers und hat eine weit größere Bedeutung für den Menschen, als nur für Mütter in der Rückbildungsgymnastik nach einer Schwangerschaft. Er trägt das Gewicht der inneren Organe und hält unter anderem Druckbelastungen beim Husten/Niesen/Lachen, oder beim schwer Heben aus.

Somit ist klar, dass man den Beckenboden, wie jeden anderen Muskel in unserem Körper auch, durch kleine gezielte Übungen trainieren sollte, um z. B. eine Inkontinenz oder ein Absenken der Geschlechtsorgane vorzubeugen.